Warum machen wir das  ?

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wieso machen die das ? Eins möchten wir auf jeden Fall betonen, wir machen das nicht für Geld. Im Gegenteil. Diese Präriehunde-Hilfs-Aktion hat uns schon viel Geld gekostet und wird es wohl auch noch weiter tun. Uns geht es nicht darum mit Tieren Geld zu verdienen. Uns ist es wichtig Tieren zu helfen. Auch unsere beiden Mischlingshunde, die wir schon lange haben, sind beide Hunde aus dem Tierheim.

Wie das Schicksal manchmal so spielt, sind wir im Jahr 2001 zufällig an Präriehunde geraten, die sofort unsere Herzen erobert haben. Es war, wie bei so vielen Menschen, ein Mitleidskauf. In einer Tierhandlung, die eigentlich überwiegend Reptilien verkaufte, haben wir unser erstes Präriehunde-Pärchen (Kitty und Nash) entdeckt. Bis dahin wußten wir überhaupt nicht, daß solche exotischen Wildtiere als Haustiere verkauft werden. Eigentlich wollten wir nur ein Buch für unseren Teich kaufen. Na ja, aber als wir die beiden armen Kerlchen da so unglücklich in ihrem Plexiglaskäfig sitzen sahen und auch noch mitbekamen, wie Kinder ihnen vor die Nasen traten, da konnten wir nicht anders. Nach einer schlaflosen Nacht in der wir nur an die armen Kreaturen denken mußten, haben wir sie kurzerhand gekauft.

Im Internet haben wir uns dann Infos über diese Tiere gesucht, denn wir wollten sie auch richtig ernähren und behandeln. Nach einiger Zeit mußten wir aber feststellen, daß wir einem Präriehund nie das richtige Leben, das er braucht, bieten können. Mittlerweile hing unser ganzes Herz an den beiden quirligen Kobolden. Um so mehr taten sie uns in ihrem Käfig leid. Zwar ließen wir sie fast den ganzen Tag in der Wohnung rum laufen. Aber was war eine Wohnung im Gegensatz zum freien Himmel ? Das konnten wir ihnen niemals ersetzen. Also entschieden wir uns schweren Herzens dazu einen artgerechten Platz in einem Zoo oder Tierpark für sie zu suchen. Nach vielen e-mails hatten wir endlich Glück für unsere beiden Racker. Wir hatten einen Zoo gefunden, der die Beiden aufnahm. Es war ein furchtbar schmerzliches Gefühl Kitty und Nash herzugeben. Aber bei unseren Besuchen im Zoo stellten wir fest, wie glücklich und aufgeweckt sie dort herum wuselten. Sie wirkten so zufrieden und ausgeglichen. Wir konnten sehen wie sie in ihrer neuen Freiheit förmlich aufblühten. Das war so schön anzusehen und uns wurde so richtig warm ums Herz. Über die Beiden gibt es auf unserer Seite auch eine eigene längere Geschichte zu lesen (Kitty und Nash).

Nach Kitty und Nash haben wir wieder ein Pärchen übernommen. Die Beiden wurden von einer netten PD-Besitzern aus einer Tierhandlung freigekauft. Weil der Ladenbesitzer sie nicht verkauft bekam wollte er sie an seine Schlangen verfüttern. Da die Retterin aber selbst schon 4 Präriehunde hatte konnte sie die Zwei nicht behalten. Also kauften wir von ihr das Pärchen. Eigentlich wollten wir ein Aussengehege bauen. Aber zu der Zeit ging es leider noch nicht. Es kamen dann noch 2 Präriehunde zu den Beiden dazu. Sie sollten aber auch ein freies Leben führen können. Da wir bei Kitty und Nash es schon mal geschafft hatten, versuchten wir auch für diese 4 putzigen Kobolde einen Tierpark zu finden. Wieder hatten wir Glück für unsere Bande und fanden eine Wildtierpark in dem sie jetzt glücklich leben.

Irgendwann war es auch möglich in unserem Garten ein Gehege zu bauen und da wir von Präriehunden mittlerweile so angetan waren kamen wieder PD’s zu uns, die von ihren Besitzern abgegeben wurden. Sie hatten auch bemerkt, wie unglücklich Präriehunde im Käfig waren und, daß man ihnen in einer Wohnung nicht gerecht werden kann. Vor allem wurde ihnen auch klar, daß die Wohnung oft gefährlich für Präriehunde sein kann.

Durch diese Erlebnisse mit Präriehunden war bei uns der Gedanke geboren, so vielen Präriehunden wie möglich zu helfen. Wie schon anfangs erwähnt machen wir daraus kein Geschäft. Wenn wir Tiere weiter vermitteln ist das immer kostenlos. Wir sind ja froh für die Präriehunde ein gutes und annähernd artgerechtes Zuhause zu finden. Durch die ganzen Kosten, die wir dadurch hatten und immer wieder haben werden, kaufen wir allerdings keine Präriehunde mehr frei. Wir sind der Meinung, wenn jemand seine Tiere weg geben muß und sie lieb hat, dann ist es ihm wichtiger ein schönes Zuhause zu finden, als sein Geld wieder zu bekommen das er mal für sie ausgegeben hat.

Deshalb ist diese Homepage entstanden, um Präriehunden zu helfen. Wir hoffen über diesen Weg Leuten zu helfen, die ihre Präriehunde abgeben müssen und denen, die Präriehunde zu sich nehmen wollen. Allerdings geben wir nur Präriehunde an Leute weiter, bei denen die Tiere in ein Aussengehege kommen. In eine Käfighaltung in der Wohnung würden wir die Tiere niemals weiter vermitteln. Unserer Meinung nach sollen sie ein so artgerechtes Leben wie nur möglich führen. Denn ohne buddeln, ohne Sonne und ohne frische Luft nimmt man den possierlichen Kerlchen ihr eigentliches von der Natur vorgesehenes Leben und somit ihre Lebensfreude. Ihnen dieses freie Leben vorzuenthalten könnten wir mit unserem Gewissen niemals vereinbaren.

Wir kontrollieren auch immer, ob es den Präriehunden in ihrem neuen Zuhause gut geht und sie auch wirklich artgerecht gehalten werden. Durch unsere Vermittlungen haben wir auch schon einige nette Freundschaften mit den neuen Besitzern geschlossen und sind in regem Kontakt miteinander.