Vermittelt - Piri, Ronja und Yippie

 

Piri,Ronja und Yippie lebten bei uns mit Don, Nash und Jeanny zusammen. Als die Paarungszeit anfing mußten wir die 3 Pärchen trennen, denn die Jungs hätten sich sonst zerbissen. Nach der Paarungszeit haben sich fast alle wieder gut vertragen. Nur die Jeanny fing mit allen anderen PD's Streit an. Also trennten wir Jeanny und Nash wieder von den Anderen. Nach ein paar Tagen ging Jeanny allerdings auch auf ihren Partner Nash los. Warum können wir uns nicht erklären. Es war aber so heftig, daß wir Jeanny in einen anderen Käfig setzen mußten. Nash kam dann zu Yippie + Piri, und Don + Ronja. Nach einiger Zeit bemerkten wir, daß Don und Nash sich überwiegend zusammen aufhielten. (Die Beiden sind unter Vermittelt8 zu finden) Die Mädels Ronja und Piri hingen nur noch bei Yippie. Mittlerweile hatten wir noch einen PD aufgenommen, der 2 Jahre in einem Baumarkt in der Tierabteilung leben mußte. Dadurch war er völlig verstört, aggressiv und biß sofort um sich. In den hat sich Jeanny dann wohl "verliebt". Als wir die Beiden aus ihren getrennten Käfigen im Zimmer rumlaufen ließen, waren sie sofort ein Herz und eine Seele. Seitdem leben Willy und Jeanny zusammen. Sie hängen sehr aneinander. Sie schlafen eng aneinander gekuschelt und schmusen ununterbrochen miteinander. So hat dann auch Willy endlich einen Artgenossen und Jeanny hatte wohl die "Scheidung" von Nash eingereicht.
Aber hier geht es ja erst mal um Piri, Ronja und Yippie. Für die 3 Racker konnten wir einen Tierpark finden, der extra für sie ein Aussengehege gebaut hat. Herr Oellers vom Tiergarten Mönchengladbach hat ein wunderschönes Gehege entstehen lassen, in dem sich die 3 Kobolde vom ersten Moment an sehr wohl gefühlt haben. Nachdem ihnen der Geruch der frischen Erde in die Nasen wehte, waren sie nicht mehr zu halten. Das Buddeln ging los und sie ließen sich von niemanden mehr stören. Für uns war besonders der Abschied von Piri sehr schmerzvoll, denn sie war schon 2 Jahre bei uns und wir hatten sie schon 2 x aufgepäppelt. Aber auch sie sollte mit Artgenossen ein artgerechtes Leben führen. Piri ist von einer netten Familie aus Saarbrücken. Sie saß als ein kümmerliches kleines Ding in einem Zooladen. Deshalb hat die Familie die arme Kleine gekauft. Aber sie fanden keinen Artgenossen für Piri. Da haben sie sich schweren Herzens dazu entschlosse Piri zu uns zu geben. Danach kam Yippie. Er wurde von einer symphatischen Dame im Garten gefunden. Scheinbar hatte er einen Kampf mit einer Ratte, denn ihm fehlen 2 Finger an der linken Pfote. Er wurde von der jungen Frau erst mal gesund gepflegt und blieb dann einige Zeit bei ihr. Aber auch ihr wurde klar, daß man einen Präriehund nicht alleine halten sollte und hat den Weg zu uns gefunden. Dann kamen noch Ronja + Don und Jeanny + Nash im Abstand von einigen Wochen zu uns. Ronja hatte ihren Vorbesitzer ins Gesicht gebissen. Die Narbe in seinem Gesicht wird ihn leider immer daran erinnern, daß Präriehunde nun mal Wildtiere sind. Nash und Jeanny könnte man als "Scheidungskinder" bezeichnen. Dem Besitzerpärchen ist der Abschied sehr schwer gefallen, aber leider ging es nicht anders.
Schön ist, das jetzt alle Präriehunde den Rest ihres Lebens artgerecht verbringen können. Unter freiem Himmel mit Sonne, Wind und Erde.
An dieser Stelle möchten wir Herrn Oellers recht herzlich für seine Mühe und das tolle Gehege im Tiergarten Mönchengladbach danken.