Vermittelt - Kitty (2)

 

Kitty und ihr damaliger Partner wurden aus sehr schlechter Haltung befreit. Sie wurde dann aber leider von ihrem Partner mit dem sie 2 Jahre gelebt hatte getrennt, weil es nur jemanden gab der ein Männchen wollte. Kitty kam dann zu einer bereits bestehenden Gruppe von 6 Präriehunden (3 Weibchen und 3 Männchen). Diese Zusammenführung ging für Kitty leider nicht gut aus, denn sie wurde von einem der Weibchen angegriffen und verletzt. Wir haben sie dann übernommen und erstmal aufgepäppelt. Allerdings stellten wir fest, daß sie Angst bekam sobald mehr als ein Präriehund in ihre Nähe kam. Sie versteckte sich sofort, obwohl sie freundlich von anderen Präriehunden begrüßt wurde. Das Erlebnis mit den 6 Präriehunden hatte bei ihr wohl so eine Art Trauma verursacht. Uns wurde klar, daß es ihr am Besten gehen würde, wenn sie mit einem einzelnen Männchen leben könnte. Glücklicherweise hatten wir kurz vorher eine nette junge Frau (Sabrina) aus Bayern kennen gelernt, die ein einzelnes Männchen aus dem Urlaub mitgebracht hatte. Er tat ihr so leid, weil er hinten komplett ohne Fell war. Sabrina war klar: "Den kauft bestimmt keiner". Also hat sie den armen kleinen Kerl mit genommen. Kein Tierarzt wußte, weshalb bei dem kleinen Kerlchen kein Fell wuchs. Er war gesund und es gab keine medizinische Erklärung dafür.

Da sie für ihren "Freddy" einen Artgenossen suchte entschloss sie sich die arme Kitty zu nehmen. Und als hätte das Schicksal es so vorgesehen war es bei Kitty Liebe auf den ersten Blick, als sie dort Freddy und seine Besitzerin sah. Sie war sofort zutraulich und in keinster Weise so verstört und zurückhaltend wie bei uns. Ihre neue Besitzerin fing dann auch sofort an mit ihrer Mutter (Christine) ein Aussengeheges im Garten zu bauen. Mittlerweile lebt Kitty dort mit ihrem Freddy schon fast ein Jahr. Sie hat endlich wieder ihre Lebensfreude zurück gefunden. Das verdankt sie zwei Frauen, die ganz alleine ein Aussengehege für ihre beiden Lieblinge gebaut haben. Diese Leistung der zwei Damen verdient unserer Meinung nach große Anerkennung und ein dickes Lob. Wir können das beurteilen, denn bei den Errichtungen unserer Aussengehege hatten wir viele männliche Hilfe.

Auch für Freddy hat sich alles zum Guten entwickelt. Mittlerweile ist sein Fell komplett nachgewachsen. Wir glauben das kommt durch das Sonnenlicht, die frische Luft und die weibliche Gesellschaft, die ihm seelisch sicherlich gut tut. Denn medizinisch war er ja gesund.